Ein Wochentagebuch in zwei Teilen
15. Kalenderwoche 2020
(3.1.)
Am Gründonnerstag –
Grünkern nicht, Grünkohl nicht, auch Grütze nicht.
Am Gründonnerstag read more / weiterlesen
Ein Wochentagebuch in zwei Teilen
15. Kalenderwoche 2020
(3.1.)
Am Gründonnerstag –
Grünkern nicht, Grünkohl nicht, auch Grütze nicht.
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Ein Wochentagebuch in zwei Teilen
14. Kalenderwoche 2020
(2.1.)
Gewöhnlicher Löwenzahn!
Dein blöder Name, deine prollige Haltung
sagen: Un was ham die Menschen für mich getan?
Selbst die Blütezeit macht dich nicht versöhnlicher,
und pustet man dir die Blume, dir ists egal.
Löwenzahn, Gewöhnlicher! read more / weiterlesen
Ein Wochentagebuch in zwei Teilen
13. Kalenderwoche 2020
(1.1)
Noch niemand hat das liebe Leben ums Verrecken nicht verloren,
doch sind von uns nur wenige an einem Pilzgericht gestorben.
Es haben sich schon manche den Magen beim Essen schwer verdorben,
doch alle waren wir vor Geburt an tot und wurden erst geboren.
Alles, alles dreht sich,
und ruhe ich auch, dennoch:
Erde, Mond und Sonne,
Michstraße ums Schwarze Loch.
Ein unebener Weg hinauf durch den Garten, gepflastert, unbehandelter Naturstein in braun, grau, anthrazit, schmutzigweiß und ochsenblut; aus der Haustür, teils ist sie pudergrün, teils kupferblank, erheben sich, wie im Fluss beim Eisgang, unregelmäßige Formen; davor, auf der Matte : Fußumrisse und Pfeile zeigen die Schritte eines Tanzes, Aufschrift: Immer mit den Füßen voran!, und neben der Matte, links wie rechts, steht so etwas wie eine silberne Thermoskanne. Aber keine Klingel. Eine Regenkette hängt vom Vordach, dahinter an der Wand ein Seil – ein Kletterseil, neonpink und schwarz endet es … in einem Handgriff aus Porzellan? – Ah! Ziehen, und es bimmelt – Glocken, viele Glocken – Almabtrieb. read more / weiterlesen
Unterstinkenbrunn ist getrennt von Mittelstunkenbronn durch, unter anderem, einen kanalisierten Bach, den Mosebach, und dieser ist, seit vielen Jahrzehnten – vielleicht auch viel länger schon, das weiß man mit Sicherheit nicht – schwer bis schwerstens verschmutzt und hoch bis höchstens belastet, woran man, da das Gewässer von altersher die Marktschranke zwischen bischöflicher Domäne und kurherrlichem Allodialgut bezeichnete, welcher später die – mm, äh – Zonengrenze sich zu folgen anschickte, … woran man also aus diesen und anderen Gründen lange nicht rührte, bis man dann sehr spät die Sanierung des Schadgewässers in Angriff nahm, dies jedoch nur, da die Hauptverursacher der Verschmutzung, eine Kalihütte hie, eine Kreuzkümmelölmühle da, beide infolge der Wiedervereinigung sowie der Veroffshorung der schweren und schmutzigen Gewerke, soll heißen: Gewerbe, Bankerott gegangen und abgewickelt worden waren, bis auf den letzten Fitzel Zwirn. read more / weiterlesen