Gedichte

Pflicht und Kür – Die Übersicht

Für ein halbes Jahr – zwischen der 13. und der 38. Kalenderwoche -, das heißt, von Mitte März bis Mitte September 2020 erschien hier das Wochentagebuch Pflicht und Kür, bestehend aus jeweils zwei Gedichten, der formstrengen Pflicht, gefolgt von der freier gefügten Kür.

In dem Zyklus, der hier als Text sowie als Tonaufnahme vorliegt, geht es um die große, seltsame Welt ebenso wie um ihr privates, auch nicht unulkiges Gegenstück, um alles dazwischen und, versteht sich, um die Kunst. Beschlossen wird das Ganze von einer Coda, und in somit 53 Gedichten (und den dazu gehördenden Fotos) ist das mittlere Halbjahr des Jahres 2020 eingekapselt. – Wohl bekomms!

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Gedichte

Pflicht und Kür (25)

Ein Wochentagebuch in zwei Teilen
37. Kalenderwoche 2020

>> 36. Kalenderwoche

(25.1)

Von Krankheiten, verheerenden, ham wir viel gehört,
von Helden, zu verehrenden, die die Gefahr nicht schert,
von Masken ohne Bällen, von Händewäscherei,
von schweren, leichten Fällen – und wir, wir warn dabei.

Und sind wir noch dabei, dann könn wir später sagen,
was warn die Zeiten schwer – doch wir kannten kein Klagen,
wir ham uns durchgebissen, wir ham uns top geschlagen,
und kam einer zu nah, dann schrien wir: Maske tragen! read more / weiterlesen