Die Mekons gibt seit 1977 – und sie machen immer noch Neues. Die Hälfte der acht britischen Musiker wohnt lange schon in den USA, und von der Band leben konnten sie nie. Der überschaubare Erfolg und die Arbeit in der Gemeinschaft macht die Mekons so beständig und gut. Von Martin Bartholmy.
(Dieser Artikel erschien zuerst in der Wochenendbeilage, der jungen Welt vom 10./11. Mai 2025) read more / weiterlesen

Eine Restmülltonne auf der Streuobstwiese,
Am zweiten Tag beim Frisör begann das Ganze Form anzunehmen. Die vielen dünnen, gestern geflochtenen Zöpfchen wurden geprüft, gestrafft, hier und da nachgearbeitet, ein paar aufgedröselt und neu gemacht. Dann, es war später Nachmittag geworden, lagen sie eng am Kopf, feine Reihen fest geflochtener Garben, hier und da mit Farbeinschlag, blau oder gelb. Noch eine Retusche, da und dort, da und dort noch ein Schnipp um einzelne aus der Reihe tanzende Haare zu tilgen, und schließlich saß es, saß alles. Für diesen Durchgang, diesen Schritt. Morgen dann das Styling.
Glanz des Scheiterns: Von allen Pechvögeln, die niemals Popstar wurden, ist der Londoner Musiker Lawrence der genialste.
Der Stoff ist rot, die Türe weiß,