Geschichte

Neu erschienen – Das Haus in der Höhe (Roman)

Der Roman Das Haus in der Höhe spielt zwischen 1940 und der ungefähren Gegenwart, u.a. am Federsee, in Stuttgart, Frankfurt, Berlin sowie in Hawaii und Alaska.

Es geht unter anderem um: Gebäude, Gebäude – und einige Architekten – die schöne Kunst und die schöne Fälschung – der Stuttgarter Hauptbahnhof und sein Doppelgänger – hawaiianisches und deutsches Brauchtum im Vergleich – Bötchen, Boote, ein U-Boot sowie die USS Arizona – Aschenbecher – Teufelshündchen nebst Rumänen auf Fahrrädern – Geschwisterliebe – Wasserstoff- und andere Bomben – bergsteigende Fische, tote Wale, lebendige Wale, versenkte Wale – Entenmaler und Eifel-Maar-Maler – die Sonne, die liebe Sonne – Auslandsdeutsche treffen Deutsche im Ausland – das Märchen von Norman und Fee – Opernbrandstiftung – die Gefahren belgischer Kaufhäuser – ein Antennenwald im Walde – kriegsbedingter Hotelmangel – die Rolle des Glaubens in der Gegenwart – Scheinanlagen – die Macht der Musik und die Lockungen des Liedes – verlorene Telefone und verlegte Briefe.

Im Folgenden als eine erste Lese- und Hörprobe ein kurzer Auszug aus dem 6. Kapitel. read more / weiterlesen

Gedichte

Pflicht und Kür – Die Übersicht

Für ein halbes Jahr – zwischen der 13. und der 38. Kalenderwoche -, das heißt, von Mitte März bis Mitte September 2020 erschien hier das Wochentagebuch Pflicht und Kür, bestehend aus jeweils zwei Gedichten, der formstrengen Pflicht, gefolgt von der freier gefügten Kür.

In dem Zyklus, der hier als Text sowie als Tonaufnahme vorliegt, geht es um die große, seltsame Welt ebenso wie um ihr privates, auch nicht unulkiges Gegenstück, um alles dazwischen und, versteht sich, um die Kunst. Beschlossen wird das Ganze von einer Coda, und in somit 53 Gedichten (und den dazu gehördenden Fotos) ist das mittlere Halbjahr des Jahres 2020 eingekapselt. – Wohl bekomms!

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Gedichte

Pflicht und Kür (25)

Ein Wochentagebuch in zwei Teilen
37. Kalenderwoche 2020

>> 36. Kalenderwoche

(25.1)

Von Krankheiten, verheerenden, ham wir viel gehört,
von Helden, zu verehrenden, die die Gefahr nicht schert,
von Masken ohne Bällen, von Händewäscherei,
von schweren, leichten Fällen – und wir, wir warn dabei.

Und sind wir noch dabei, dann könn wir später sagen,
was warn die Zeiten schwer – doch wir kannten kein Klagen,
wir ham uns durchgebissen, wir ham uns top geschlagen,
und kam einer zu nah, dann schrien wir: Maske tragen! read more / weiterlesen

Geschichte

Haushaltsgeräte und einige ihrer Epigonen, Folge 12

12. Der Spülschwamm und einige seiner Genossen

Ein Spülschwamm, ein frommer Kerl, eben hat er einmal wieder ohne zu Murren seinen Mitbewohnern, den Tellern, Tassen, Schüsseln und dem Besteck, mehr als nur die Füße gewaschen, ein demütiger Spülschwamm wird nach getaner Arbeit gepresst, gebogen, bezupft und gewrungen, dann wird das Müllfach aufgezogen, und noch bevor der Schwamm etwas sagen kann (er kann seinen Mund nicht finden), bevor er seinen Brüdern und Schwestern auf dem Abtropfgestell zurufen kann: Etwas besseres als den Tod finden wir überall, da liegt er im Abfall, im Müll, im Kudder, und nicht viel später findet er sich wieder, treppab, treppab, bei den Tonnen, wo er aber auskommt, und statt in der schwarzen, liegt er vor der gelben Tonne – auf etwas. Was ist das?
Metall. Schmutzig ist es nicht. Könnte aber eine Politur vertragen. Ein Zylinder, eine Tülle. Die Tülle sagt: Guten Tach.
Der Schwamm, nun findet er seinen fussligen Mund, sagt: Oh – hallo. Nanu? – Sehr erfreut. read more / weiterlesen